Werbestrategie: Online Store schliessen
Gestern war mal wieder einer dieser Tage, an dem Apple mal wieder den Online Store geschlossen hat. Das passiert immer, wenn ein Produktupdate in den Shop aufgenommen wurde. Gestern war es Apperture 3, welches für verschlossene Türen gesorgt hat.
Auf macnotes.de wurde die Diskussion angestoßen, warum einer der größten Computerhersteller es nicht schafft, diese Updates online durchzuführen. Ich glaube, sie wollen es nicht. Es erzeugt ja schon eine gewisse Spannung, wenn dieser gelbe Zettel auf der Seite prangt “We’ll be back soon”. Hat ja schon ‘was vom Terminator
Aber mal ehrlich. Bei dem aufwendig gestalteten Internetauftritt, der bestimmt von einer Horde von Admins betreut wird, kann mir doch keiner erzählen, dass Apple es nicht schafft, on the fly ein Produktbild und einen Preis auszutauschen. Es ist kühle Berechnung. Man sieht es ja an den Blogs, Twitter- und Facebookmeldungen, dass darüber geredet wird. Es trägt einfach zur steigenden Bekanntheit der Marke bei. Wie auf macnotes.de bereits gesagt, Apple ist anders! Es würde ja sonst kaum auffallen, dass eine Produktneuerung stattgefunden hat. Aber so kann man sicher sein, dass fast jeder, der sich für Apple interessiert, in kurzer Zeit informiert ist.
Apple riskiert ja auch keinen großen Umsatzausfall. “Ok, der Apple Store ist gerade nicht verfügbar, dann kauf ich mir eben ein Windows Laptop.” Pah! Dann wechselt man höchstens zu einem Reseller auf die Seite. Und daran verdient Apple ja auch. Und im Anschluss kommt man bestimmt noch mal bei Apple vorbei, um zu sehen, was es neues gibt. Vielleicht nimmt man im Vorbeigehen ja auch noch was mit.
Und genau das ist es. Nicht jeder Appleanwender ist jeden Tag im Apple Store. Aber wenn man hört, dass sich da was tut, dann schaut man gerne mal wieder vorbei. Und nur wer da ist, kann auch kaufen.
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