Superfliink mit SSD
In den letzten Wochen war ich sehr viel unterwegs. Da die Strecke von Heek nach Hamburg mit dem Auto nur bedingt spannend zu fahren ist, bin ich mehrfach auf die Bahn umgestiegen. Das hat zudem den Vorteil, dass man während der Fahrt arbeiten kann.
Könnte man zumindest, wenn das mobile Arbeitsgerät dies zulässt. Mein mit Vista bestücktes Lenovo Firmen-Laptop ist dazu nur bedingt geeignet. Das liegt zum einen am Betriebssystem. Vista braucht nämlich eine gefühlte Viertelstunde um endlich einsatzbereit zu sein. Ist das dann geschafft, dann meldet sich auch schon langsam der Akku. Mal abgesehen davon, dass es nicht wirklich prickelnd ist, mit Vista im Stromsparmodus zu arbeiten. Und auf der Strecke zwischen Münster und Hamburg fahren hauptsächlich ICs, die keine Steckdose an jedem Platz haben. Nebenher verbietet es sich von selbst, dass man auf dem Firnen-Laptop irgendwelche Software installiert, die nicht freigegeben ist.
Es musste also etwas passieren!
Die Lösung liegt in einer Kingston SSD V+ 64GB Platte, die ich mit einem Ultrabay Adapter von Leicke als zweite Platte im CD Schacht verbaut habe. Beim Betriebssystem habe ich mich für Ubuntu 9.10 entschieden.
Das Ergebnis ist eine Bootdauer von ca. 20 Sekunden. Und Uch das weitere Arbeiten geht sehr flott. So macht Arbeiten Spaß. Und nebenher entspreche ich auch noch den Compliance-Richtlinien meines Arbeitgebers.
Ok, mit ca. 200€ war ist die Sache nicht gerade ein Schnäppchen. Die Alternative wäre aber gewesen, immer ein zweites, privates Laptop (da wäre meine Wahl wohl auf ein MacBook Pro gefallen) mitzuschleppen. Und das hätte ein wesentlich größeres Loch in’s Portomonaie gerissen.
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