Mrz 17 2011

Cullmann Magnesit 525 M

Früher oder später lässt sich die Anschaffung eines Kamerastativs nicht vermeiden. Langzeitbelichtungen lassen sich einfach nicht aus der Hand realisieren.

Also ging die Suche nach einem geeigneten Stativ los. Eine der wichtigsten Rahmenparameter war dabei der Preis. Die Preise beginnen bei ca. 30 € und enden bei mehreren hundert Euro. Mein selbst gestecktes Budget lag bei ca. 100 € inklusive Kopf. Das sei an dieser Stelle noch erwähnt. Der Stativkopf ist bei vielen Stativen nicht enthalten und muss separat erworben werden. Auch hier ist man schnell bei mehr als 50 €.

Die wichtigste Anforderung ist jedoch die Stabilität. Was bringt mir ein Stativ, wenn es beim kleinsten Windstoß anfängt zu wackeln. Außerdem muss es das Gewicht der Kamera mit dem schwersten Objektiv halten können. Weiterhin spielt die Größe eine Rolle. Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass auch hochwertige Stative mit ausgefahrener Mittelsäule schnell ins Schwingen kommen. Daher sollte das Stativ ohne Mittelsäule schon eine angenehme Arbeitshöhe bieten. Umgekehrt kann es auch wichtig sein, das Stativ möglichst niedrig einstellen zu können. Wer gerne mobil sein will, sollte auch auf Packmaß und Gewicht achten. Eins vorweg. Alle Anforderungen mit 100€ abzuhaken ist kaum möglich.

Bild: Amazon.de

Nach längerer Internetrecherche bin ich dann beim Cullmann Magnesit 525M CB7.3 Stativ mit Einbeinstativ und Kugelkopf gelandet. Damit lag ich zwar etwas über meinem Budget, es schien mir aber trotzdem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Ohne ausgefahrene Mittelsäule erreicht man eine Arbeitshöhe von 134 cm. Bei einer Körpergröße von 190 cm könnte es etwas mehr sein, es hat sich aber in der Praxis noch nicht als wrklich zu niedrig erwiesen. Und auch mit ausgefahrener Mittelsäule überraschte das Stativ mit einer doch noch recht hohen Stabilität.

Das Interessante an dem Stativ ist, dass es eigentlich zwei Stative sind. Die Mittelsäule ist nämlich ein Einbeinstativ, welches sich auf 122 cm ausziehen lässt. Neben dem Einbeinstativ liegt noch eine 12 cm kurze Mittelsäule in einer Praktischen Tasche bei. Diese hilft Gewicht zu sparen und ist wichtig, wenn man die Beine des Stativs weit auseinander klappt, um in Bodennähe zu Fotografieren. Laut Produktbeschreibung liegt das Gesamtgewicht bei 2,5 kg, was ich jedoch nicht nachgewogen habe.

Zu den Extras gehören die Schutzgriffe am oberen Drittel der Beine, da Metall im Winter sehr kalt wird! Außerdem verfügen die Füße über Spikes, die sich durch das Hochdrehen der Gummifüße sehr einfach freilegen lassen. Praktisch ist auch das Wechselgewinde. Dieses bietet die Standardgewindegröße, die dem Schraubgewinde an den Kameras entspricht und ein etwas größeres Gewinde zur aufnahme von Stativköpfen. Wer also lieber einen Manfrotto-Kopf verwenden möchte, sollte auf keinen Adapter angewiesensein.

In dem Paket ist der Cullmann CB7.3 Kugelkopf enthalten. Der Kopf verfügt über eine Schnellkupplung und drei Wasserwagen. Der Kugelkopf kostet alleine schon fast 40 €. Mit ihm lassen sich die verschiedenen Kamerapositionen sehr schnell einstellen. Wer lieber mit einem Drei-Wege-Kopf arbeitet, der kann auch zu diesem Paket greifen: Cullmann Magnesit 525 M Stativ

Insgesamt hat die Kombination nach mehreren Einsätzen eine gute Figur gemacht. Die Stabilität ist mehr als ausreichend, das Gewicht hält sich im Rahmen und der Presi ist ok. In der letzten Woche habe ich bei einem Bekannten das Cullmann Magnesit 532 Stativ gesehen. Das 532 bietet auch für große Menschen eine sehr komfortable Arbeitshöhe. Das ist jedoch auch mit mehr Gewicht verbunden.


Jul 14 2010

Mach mal das Licht an

In der letzten Woche konnte ich mir vemehrt den berühmten Beach-Ball von OS X ansehen. Jedes Mal, wenn ich den Finder aufrief, sah ich nur noch Regenbogenfarben und nichts passierte. Nach der Ursache gegoogelt, wurde ich darauf gestoßen, doch mal die Festplatte zu überprüfen. Also schnell das Festplattendienstprogramm angeschmissen. Leider war das Ergebnis nicht wie erhofft. Repariert werden konnte nichts. Mir wurde nur eine Formatierung und Neuinstallation empfohlen.

Kein größeres Problem, dachte ich. Ich nutze ja Time Machine und so habe ich mal wieder ein aufgeräumtes System. So weit, so gut. Leider musste ich feststellen, dass mir in iPhoto trotz Backup ca 300 Fotos verloren gegangen sind.

Ich hatte noch nie viel Vertrauen in die “Datenbank” von iPhoto und konnte in letzter Zeit auch deutliche Performanceschwächen feststellen. Das war’s dann für iPhoto!

Schon seit einiger Zeit wollte ich auf Adobe Photoshop Lightroom 3 umsteigen. Ich habe sogar schon das passende Buch von Scott Kelby “Scott Kelbys Lightroom 2 für digitale Fotografie” (im Oktober erscheint auch “Scott Kelbys Lightroom 3 für digitale Fotografie“)  geschenkt bekommen. Dennoch habe ich vor dieser Anschaffung zurückgeschreckt. Nicht zuletzt, weil ja Lightroom 3 kurz vor der Veröffentlichung stand.

So nun ist es aber bestellt und ich mache gerade die ersten Gehversuche mit der 30 Tage Testversion, die man kostenlos bei Adobe herunterladen kann. Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tipps für einen Anfänger. Ich bin für jede Hilfe dankbar!


Jan 14 2010

Geniales Panoramafoto

Ich lese jetzt schon seit längerem Paddy’s Blog neunzehn72. Besonders gut gefallen mir seine Panoramen und Mini-Welten.

Heute hat Paddy sich aber wieder selbst übertroffen. Sein San Francisco Panorama vom Financial District ist einfach nur genial. Unbedingt anschauen!


Jan 2 2010

Digital Fotografie – Heise c’t Spezial 01/2010

Nachdem Jog in seinem Blog auf das neue Heise c’t Spezial “Digitale Fotografie” verwiesen hat, habe ich es mir direkt bestellt.

Hier mal die Themen:

  • Kamertests (19 Kompakte mit bis zu 12 Megapixeln)
  • Digitalbilder im Analogstil (Lightroom Entwicklung-Presets)
  • Retusche und Freistellen mit Gimp
  • Praxis und Portfolio (Selbstbau Tabletop mit LED Taschenlampen.
  • Fotos online verkaufen

Für mich waren die Themen Gimp, Lightroom und Selbstbau Tabletop besonders interessant.

Ich finde die Heise Sonderhefte immer ganz brauchbar und liefern mit 8,90€ oft mehr Informationen, als so manches Fachbuch.