Ein frohes neues Jahr 2011
Hoffentlich hattet Ihr alle einen guten Übergang ins neue
Jahr und seid von Kopfschmerzen verschont geblieben! Ich freue mich
auf ein weiteres Jahr mit allen Lesern auf diesem Blog. Insgesamt
möchte ich die Artikelfrequenz noch erhöhen und hoffe auf viele
Kommentare von Euch. Also bleibt mir treu!
Frohe Weihnachten!
Ich wünsche Euch ein ruhiges und erholsames Weihnachtsfest im Kreis der Menschen, die euch wichtig sind!
Ich möchte nicht übers letzte Wochenende sprechen
Schwierige Zeiten haben gerade alle Schalke Fans, zu denen ich mich auch zähle, durchzustehen. Auch ich werde natürlich von meinen Arbeitskollegen mit der überragenden unterirdischen Leistung der Schalker aufgezogen.
Nun bin ich zufällig auf dieses T-Shirt gestoßen. Ist vielleicht auch für die Kölner, Gladbacher und Stuttgarter zu empfehlen.
Die Schalker werden es nach der Winterpause hoffentlich nicht mehr benötigen. Wer es sich dennoch bestellen möchte, hier der Amazon Link:
Mongojapanese
Gestern Abend haben wir nach langer Zeit mal wieder etwas mit unserer Clique unternommen. Wir waren zusammen Essen. Unsere Wahl fiel auf ein Mongolisches Restaurant mit japanischen und chinesischen Spezialitäten in Gronau. Ein Mongojapanese eben.
Als wir das Restaurant betraten war ich kurz davor meine Sonnenbrille aus dem Auto zu holen. Gleißend helles Licht schien uns entgegen. Gepaart mit hellem Steinboden war es mehr als taghell. Ich glaube nicht, dass ein OP besser ausgeleuchtet ist. Dazu passte auch die “asiatisch moderne” Einrichtung. Gemütlichkeit stelle ich mir anders vor. Vorteilhaft war aber der große runde Tisch, an dem wir mit neun Personen ausreichend Platz hatten. Runde Tische haben den Vorteil, dass sich jeder mit jedem unterhalten kann.
Nachdem wir die Getränke geordert hatten, konnten wir direkt zum Buffet gehen. Dieses war, dem Motto des Ladens entsprechend, in drei Bereiche geteilt. Im “Japan-Teil” gab es Salat und Sushi, im “China-Teil” einen Auszug aus der Speisekarte eines Chinarestaurants, wobei die frittierten Gerichte stark dominierten, und dazu den “Mongolischen-Teil”, auf den ich noch etwas näher eingehen möchte.
Ich war noch nie in der Mongolei und weiß daher nicht, ob das Konzept der mongolischen Tradition entspricht, aber  mongolische Restaurants scheinen gerade sehr in Mode zu sein. Dabei funktioniert es immer gleich: Man schnappt sich einen Teller, den man mit der Tischnummer kennzeichnet. dann wird dieser mit rohen Zutaten vom Buffet beladen und dazu eine Marinade gewählt. Den Teller gibt man dann an der “Grillstation” ab, wo ein fertiges Gericht daraus erstellt wird, welches man zum Platz gebracht bekommt. Die Zutaten scheinen mir dabei nicht typisch mongolisch zu sein. So findet man neben Schweinefleisch, Rindfleisch und Lamm auch Straußenfleisch, Känguruh, Haifisch und Lachs. Dazu natürlich verschieden Gemüsesorten.
Um es mal zusammenzufassen, es war sehr lecker und vor allem mehr als ausreichend in der Menge! “All you can eat” für knapp 15 €.
Irgendwann im Laufe des abends kamen wir auch die Idee einen Reisschnaps zu bestellen. Ich kann mich nicht daran erinnern schon einmal Reisschnaps getrunken zu haben, war aber überrascht, dass er so eine rosige Note hatte. Schmeckte aber nach mehr, so wollten wir eine zweite Runde. Wir bekamen die Antwort, dass man leider keinen Reisschnaps mehr hätte, aber sie könnten uns alternativ den Rosenschnaps anbieten. Na, merkt ihr was?! Wie erwartet schmeckte dieser dann auch genau wie der vorherige “Reisschnaps”. Aber vielleicht hat mein Geschmackssinn mir auch nur einen Streich gespielt.
Insgesamt war es ein schöner Abend, der nur etwas abrupt endete. Das Buffet wurde um 22:30 Uhr geschlossen und kurz darauf bekamen wir auch die Rechnung. Ok, wir durften noch eine “Last Order” platzieren, die aber wiederum von der Rechnung begleitet wurde. Nun ja, wir waren auch die letzten Gäste.
Wer jetzt nicht gerade aus dem westlichen Münsterland kommt, und dennoch mongolisch essen gehen möchte, dem sei die Restaurantkette “Mongos” ans Herz gelegt. Ich war schon zweimal in Düsseldorf und es war hervorragend! (Nein, ich bekomme dafür kein Geld!)

