So, ich erkläre die Grillsaison für offiziell eröffnet. Ok, für viele war sie nie wirklich beendet. Ich hatte auch nie ein Saisonkennzeichen für mein Motorrad, also wird der Grill auch nicht abgemeldet!
Aber zur Sache: Am Wochenende hat meine Frau ein Hähnchen mitgebracht. Die ursprüngliche Bestimmung war ein Schmortopf im Backofen. In letzter Sekunde konnte ich den Gockel jedoch vor seinem unrühmlichen Ende retten. Da aber nicht viel Zeit blieb – ich habe meinem Bruder auf’m Bau geholfen – musste es schnell gehen. Also wurde (wie peinlich) auf schnödes Grillhähnchengewürz zurückgegriffen. Im Prinzip ist es ja auch ein Rub, nur eben industriell hergestellt. Zum Marinieren war jedoch auch keine Zeit mehr. Ich gelobe Besserung.
Das Ergebnis nach ca. 50 Minuten konnte sich aber dennoch sehen lassen. Der rote Knopf an der Brust ist übrigens kein Schrittmacher (der hätte auch wohl keine Chance mehr, sondern ein “Garanzeiger”. Der rote Knopf kommt raus, wenn es dem Kleine zu heiß wird, er also fertig ist.
Da der Backofen nun ja frei war, konnten wir auch noch eine schnelle Beilage dazu machen. Die Wahl fiel auf Kartoffel Wedges. Hier kurz das Rezept:
- 500 g Kartoffeln
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Kräuter der Provence
- Salz
Die Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. Das Olivenöl mit den Kräutern und dem Salz in einer Schüssel verrühren. Die Kartoffelspalten darin wenden, auf ein Backblech legen (Backpapier nicht vergessen) und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für 30 bis 40 Minuten in den Backofen.
Noch einen schnellen Salat dazu und das Ganze sah dann so aus:
Eigentlich wollte ich ja nach der Hitzeperiode und dem damit verbundenen Rasensprengen gerne eine Sprinkleranlage im Garten installieren. Aber das scheint mir noch besser zu sein!
Lässt sich auch gut beim Grillen gebrauchen, wie man sieht
Dieser Artikel wird erwartet, daher wird er auch geschrieben!
Wir treffen uns mehr oder weniger reglmäßig mit ein paar Freunden zum Grillen. Dabei wird die Rolle des Gastgebers jedesmal weitergegeben. So kommen wir bei fünf Pärchen einmal durchs Jahr. In den kälteren Monaten weichen wir aufgrund der Witterung auf Raclette aus.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich das ganze Jahr hindurch grillen könnte, aber im Winter trägt die zu erwartende Kälte nicht gerade zu Gemütlichkeit bei. Und um die Gemütlichkeit geht es ja an erster Stelle (vielleicht doch eher um’s Fleisch?).
So haben wir uns Gestern zum Raclette getroffen. Ich denke man kann das auch als Mikro-Grillen bezeichnen, da die obere Etage des Raclette-GRILLS ja auch Platz für Fleisch bietet. Ansonsten ist da ja mehr Gemüse und Käse im Spiel. Mein persönlicher Favorit war der Bacon. Super knusprig und einfach lecker. Das Gefährliche beim Mikro-Grillen ist, dass man schnell den Überblick verliert, wie viele Pfännchen man sich schon zubereitet hat, während man die verschiedenen Variationen in der Zusammenstellung der Zutaten ausprobiert.
Insgesamt war es aber ein gemütlicher Abend. Beim nächsten Mal wird dann auch wieder gegrillt!