In den letzten zwei Tagen habe ich mir die beiden Teile von “Die Grenze” auf Sat1 angeschaut. Kurzer Überblick über den Inhalt: In Deutschland steigt die Armut und die Arbeitslosenzahlen. Gleichzeitig werden immer wieder Terroranschläge verübt, die die Lebenshaltungskosten steigen lassen. Dies ist die Situation kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Dies nutzen sowohl eine rechte Partei (DNS) als auch eine linke Partei (Neue Linke) für ihren Wahlkamp aus. Ziel ist die Abspaltung von Mecklenburg-Vorpommern von der Bundesrepublik hin zu einem autonomen Staat.
Ob dies nun an den Haaren herbeigezogen ist, oder ob sich dieses Szenario in der Realität auch abspielen könnte, möchte ich hier gar nicht beurteilen. Der Film hat mich zwei Abende ganz gut unterhalten und war auch angemessen spannend.
Der Grund, warum der Zweiteiler es überhaupt geschafft hat, hier Erwähnung zu finden, liegt im offensichtlichen Sponsoring durch Apple. Und zwar so offensichtlich, dass meine Frau nach nicht einmal fünf Minuten schon meinte: Da stehen ja überall Apple Rechner rum.
Und wirklich, neben jeder Menge iMacs, Powerbooks und AirBooks waren viele der Protagonisten mit iPhones ausgestattet. Dabei ist mir ein iPhone mit roter Rückseite aufgefallen. Ob das wirklich so existiert, oder ob es im Film nachbearbeitet wurde, kann ich nicht sagen.
Generell wurde bei diesem insgesamt heiklen Thema jedoch darauf geachtet, dass nur die positiv besetzten Rollen mit Apple in Verbindung gebracht wurden. Dies gipfelte in einer Szene im zweiten Teil, in der dem Helden von einem der Bösen sein iPhone abgenommen wurde und er dafür ein Blackberry erhält. Also, iPhone gut, Blackberry böse. Diesen Eindruck erhält man zumindest.
Eigentlich finde ich Productplacement nicht verwerflich, er recht, wenn so gute Filme produziert werden, aber das, was man sich hier geleistet wurde, war meiner Meinung nach zu extrem. Man hätte auch temporär das Senderlogo durch ein Apple Symbol austauschen können. Aber das wäre wohl zu dezent gewesen.
Endlich, endlich, endlich! Wir sind iPad! endlich haben die wilden Spekulationen, die in den letzten Wochen Monaten das Netz und insbesondere die Blogs überschwemmten, ein Ende. Wer hier mitliest hat bestimmt gemerkt, dass ich bisher kein Wort über das Tablet von Apple verloren habe. Es ging mir einfach auf den Zeiger!
Bild: Apple
Aber nun ist es ja endlich da. Oder doch nicht so ganz? In den USA soll die Auslieferung in ca. 90 Tagen beginnen und für Deutschland steht noch gar kein Termin fest. Trotzdem kann man es bei Amazon schon mal vorbestellen. Vielleicht ist ja schon bald keins mehr da!
Doch kaum ist es da, weicht die Euphorie der Ernüchterung. Braucht man ein iPad, und wenn ja, wofür? In den meisten Blogs wird nun händeringend nach Einsatzmöglichkeiten gesucht. So z.B. auch bei aptgetupdate, neunzehn72 oder macnotes.
Natürlich erzeugt ein solches Gadget erstmal ein “haben wollen” Gefühl. Die Features lesen sich ja auch recht gut. und meinen iPod Touch finde ich ja auch schon gut. Das ganze in 10″ wäre schon nicht schlecht. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt, welchen Vorteil bringt mir das iPad gegenüber dem iPhone oder iPod Touch? In erster Linie ist es größer. Aber ist das nicht gerade ein entscheidender Nachteil? Zum Mitnehmen in der Hosentasche zu groß. Es soll ja eine Alternative zum Netbook darstellen. Ok, das habe ich auch noch nicht vermisst. Dennoch glaube ich, dass es genau in diese Nische passt. Wofür ist ein Netbook geeignet. Zum bequemen Surfen auf der Couch oder Arbeiten im Flugzeug oder der Bahn. Doch zum arbeiten ist die Tastatur eigentlich zu klein. Da macht es wohl nichts aus, dass Apple nur eine Soft-Keyboard anbietet. Auf so einem Gerät will man wohl kaum ein Buch schreiben. Aber vielleicht eines lesen. Und da kommt natürlich der Formfaktor des iPad ins Spiel. Durch das Hochformat lassen sich Bücher und Zeitschriften, wie gewohnt, betrachten.
Ich denke, hier liegt der Anwendungsschwerpunkt. Das Format scheint geeignet, um Medien aller Art ein neues Zuhause zu bieten. Obwohl ich bezweifle, dass man ernsthaft in Betracht zieht, einen HD Film auf einem 10″ Display zu gucken. Vielleicht mutiert das iPad, ähnlich wie der iPod Touch, letztendlich zu einer Spielekonsole. Da heutzutage die Jugend ( ich gehöre wohl nicht mehr dazu) sowieso immer einen Rucksack Backpack dabei hat, bietet das iPad doch die richtige Größe. Und es gibt ja auch schon jede Menge Spiele.
Nun zum Preis. Wie gesagt, bei Amazon liegt der derzeitige Preis für die 32 GB Variante ohne UMTS bei knapp 730 €. Wahrlich nicht zu viel. Dennoch, wer kauft sich einen “Bookreader” für diesen Preis? Doch vielleicht hat das Erscheinen des iPads positive Auswirkungen auf den Preis des iPhone. Denn das wird ja jetzt wohl zum Ladenhüter .
Die Zubehörindustrie steht natürlich schon wieder in den Startlöchern. So gibt es jetzt schon iPad-Docks, iPad-Bags etc.
Bleibt für mich noch die Frage, ob ich extra eine eigene Kategorie für das iPad einrichten muss? Mal sehen.
Ich bin vorhin bei Apfelmag.com auf diese iPhone Video gestossen.
Meiner Meinung nach nicht unbedingt ein musikalisches Meisterwerk und auch nicht gerade mein Geschmack. Aber die Kriterien erfüllte Schnappi ja auch und wurde trotzdem ein Hit. Ein gewisser Ohrwurmcharacter ist dem Song ja auch nicht abzusprechen.
Weil wir Männer ja auch nur Kinder sind, konnte ich mich nicht länger zurückhalten und musste mir in den letzten Tagen auch endlich ein Mobile-Device aus dem hause Apple zulegen!
Da ich für einen 24 Monatsvertrag bei dem großen deutschen Mobilfunkanbieter mit dem T zu geizig bin, und auch der Preis für ein iPhone ohne Vertrag nicht in mein Budget passte, griff ich auf einen 16GB iPod Touch 2G zurück.
Der erste Kommentar meiner Frau war: “Wofür braucht man so etwas?” Natürlich für gar nichts! Aber es ist ein “haben-wollen”-Gadget!
Sie hat natürlich recht. Auch ohne das Gerät bin ich in letzter Zeit gut über die Runden gekommen. Musik habe ich auf meinem iPod nano gehört und etwas anderes hat mir nicht wirklich gefehlt.
Trotzdem bin ich inzwischen dem Virus verfallen. Nach intensiven Stöbern im iTunes Store konnte ich das ein oder andere App entdecken, welches mein Leben bereichern könnte.
Ich werde mal schauen, wie mir der iPod in Zukunft zur Seite stehen kann, und hier von Zeit zu Zeit von meinen Erfahrungen berichten.
Auf der Seite www.designcommission.com wird ein iPhone Schablonen Set angeboten. Dieses Set soll während der Entwicklungsphase von iPhone Apps beim Brainstorming helfen.
Bild: Design Commission
Das Set besteht aus fogenden Teilen
- One iPhone UI Stencil
- Zebra mechanical pencil
- 2 Design Commission stickers
- Downloadable .PDF letter-sized paper template
Auf den Fotos sieht es sehr edel aus. Und obwohl ich mit iPhone Entwicklung derzeit rein gar nichts am Hut habe, beschleicht mich so ein unbestimmtes Must-Have-Gefühl.
Also, auch wenn der Nutzen für mich noch nicht ganz erkennbar ist, sieht es auf dem Schreibtisch bestimmt wichtig aus.
Update: Die Website hat sich geändert. Der Artikel ist nun auf www.uistencils.com zu finden.