Jan
28
2010
Endlich, endlich, endlich! Wir sind iPad! endlich haben die wilden Spekulationen, die in den letzten Wochen Monaten das Netz und insbesondere die Blogs überschwemmten, ein Ende. Wer hier mitliest hat bestimmt gemerkt, dass ich bisher kein Wort über das Tablet von Apple verloren habe. Es ging mir einfach auf den Zeiger!

Bild: Apple
Aber nun ist es ja endlich da. Oder doch nicht so ganz? In den USA soll die Auslieferung in ca. 90 Tagen beginnen und für Deutschland steht noch gar kein Termin fest. Trotzdem kann man es bei Amazon schon mal vorbestellen. Vielleicht ist ja schon bald keins mehr da!
Doch kaum ist es da, weicht die Euphorie der Ernüchterung. Braucht man ein iPad, und wenn ja, wofür? In den meisten Blogs wird nun händeringend nach Einsatzmöglichkeiten gesucht. So z.B. auch bei aptgetupdate, neunzehn72 oder macnotes.
Natürlich erzeugt ein solches Gadget erstmal ein “haben wollen” Gefühl. Die Features lesen sich ja auch recht gut. und meinen iPod Touch finde ich ja auch schon gut. Das ganze in 10″ wäre schon nicht schlecht. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt, welchen Vorteil bringt mir das iPad gegenüber dem iPhone oder iPod Touch? In erster Linie ist es größer. Aber ist das nicht gerade ein entscheidender Nachteil? Zum Mitnehmen in der Hosentasche zu groß. Es soll ja eine Alternative zum Netbook darstellen. Ok, das habe ich auch noch nicht vermisst. Dennoch glaube ich, dass es genau in diese Nische passt. Wofür ist ein Netbook geeignet. Zum bequemen Surfen auf der Couch oder Arbeiten im Flugzeug oder der Bahn. Doch zum arbeiten ist die Tastatur eigentlich zu klein. Da macht es wohl nichts aus, dass Apple nur eine Soft-Keyboard anbietet. Auf so einem Gerät will man wohl kaum ein Buch schreiben. Aber vielleicht eines lesen. Und da kommt natürlich der Formfaktor des iPad ins Spiel. Durch das Hochformat lassen sich Bücher und Zeitschriften, wie gewohnt, betrachten.
Ich denke, hier liegt der Anwendungsschwerpunkt. Das Format scheint geeignet, um Medien aller Art ein neues Zuhause zu bieten. Obwohl ich bezweifle, dass man ernsthaft in Betracht zieht, einen HD Film auf einem 10″ Display zu gucken. Vielleicht mutiert das iPad, ähnlich wie der iPod Touch, letztendlich zu einer Spielekonsole. Da heutzutage die Jugend (
ich gehöre wohl nicht mehr dazu) sowieso immer einen Rucksack Backpack dabei hat, bietet das iPad doch die richtige Größe. Und es gibt ja auch schon jede Menge Spiele.
Nun zum Preis. Wie gesagt, bei Amazon liegt der derzeitige Preis für die 32 GB Variante ohne UMTS bei knapp 730 €. Wahrlich nicht zu viel. Dennoch, wer kauft sich einen “Bookreader” für diesen Preis? Doch vielleicht hat das Erscheinen des iPads positive Auswirkungen auf den Preis des iPhone. Denn das wird ja jetzt wohl zum Ladenhüter
.
Die Zubehörindustrie steht natürlich schon wieder in den Startlöchern. So gibt es jetzt schon iPad-Docks, iPad-Bags etc.
Bleibt für mich noch die Frage, ob ich extra eine eigene Kategorie für das iPad einrichten muss? Mal sehen.
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Jan
20
2010

Bild: MacBundleBox
Es gibt eine neue MacBundleBox. Die Box kostet 29$ und besteht aus folgenden Apps:
- Money
- Narrator
- SousChef
- iConquer
- Renamer
- Searchlight
Für ich persönlich ist nichts dabei, was ich brauchen könnte. Es sei aber noch erwähnt, dass 10% der Einnahmen an das Amerikanische Rote Kreuz zur Unterstützung der Erdbebenopfer von Haiti geht.
Link: http://www.macbundlebox.com/
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Jan
19
2010
Ich hatte bisher immer eine 500GB USB Platte auf meinem Schreibtisch stehen, auf der mehr oder weniger regelmäßig ein Time Machine Backup durchgeführt wurde. Da mir das Surren der Platte auf den Nerv ging, war sie nämlich meist ausgeschaltet. Außerdem belegte sie immer einen USB Port, den ich eigentlich nicht frei hatte.
Mit meinem Synology Disk Station DS210J
soll ja auch Time Machine unterstützt werden. Ich war mir nur nicht sicher, was das genau zu bedeuten hatte. Also habe ich die Platte genommen und als externe USB Platte an das NAS gesteckt. Ich war davon ausgegangen, dass ich die Time Machine Partition witer verwenden konnte, aber ich musste die Platte zuerst neu formatieren. Ich habe dazu das Synology Native Format gewählt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Nach dem Formatieren wurde mir die Platte unter den gemeinsamen Ordnern als “usbshare1″ angezeigt. Sie war also verwendbar. Ich hätte sie gerne in timemachine umbenannt, aber das scheint bei externen Platten nicht möglich zu sein. (Vielleicht findet sich noch eine Möglichkeit über die Shell)
Nun musste noch ein User angelegt werden, denn es soll ja nicht jeder auf der Platte rumnudeln. Auch ich nicht – aus versehen
Ein weiterer Nachteil bei einer externen Platte ist, dass man kein Quota für den User anlegen kann. Ist aber zu verschmerzen.
Und nun kommt der Clou. Auf der Synology muss man unter “Gemeinsame Dateien -> Win/Mac OS” im Bereich Apple Talk ein Volume für das Time Machine Backup angeben.

Jetzt wird nämlich der angegebene Share in den Time Machine Einstellung auf dem Mac direkt mit angezeigt.

Und das auch ohne im Terminal den Command
defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1
abzusetzen. Jetzt wird man noch nach dem User und dem Passwort gefragt, und dann kann es losgehen. Gut, das initiale Backup hat per 100Mbit für ca. 100GB Daten knapp acht Stunden gedauert, aber im laufenden Betrieb ist der Durchsatz ok. Und es ist wieder schön ruhig auf dem Schreibtisch!
1 comment | tags: ds210j, Mac, nas, time machine | posted in Hardware, Mac
Dez
20
2009
Ich habe soeben meinem Dashboard getuned!
Es hat mich ständig aufgeregt, wenn ich mal schnell eine Telefonnummer heraussuchen oder kurz 5+5 rechnen wollte, dass mein Dashboard für eine geschätzte Ewigkeit Winterschlaf gehalten hat. War klar, denn vor der ersten Benutzung muss das Dashboard erst initialisiert, sprich geladen werden. Also nach jedem Start, oder wenn der Mac aus dem Standby geweckt wurde. Je mehr Widgets auf dem Dashboard beheimatet sind, umso länger dauert die Initialisierung.
Bun habe ich bei TUAW den Hinweis auf Dashboard Kickstart gefunden. Dieses simple Programm von dem Niederländer Alwin Troost nistet sich in den Systemsteuerungen ein.
Es initialisiert das Dashboard direkt nach dem Start oder dem Aufwachen aus dem Standby im Hintergrund. So steht es bei Bedarf direkt zur Verfügung. Und das Beste daran ist, dass es sogar kostenlos ist!
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Dez
6
2009
Ich hatte hier ja schon über die Probleme mit meinem Oki Drucker B430dn nach dem Wechsel auf Snow Leopard beschrieben.
Heute hatte ich Zeit um mal nachzuschauen, ob es inzwischen eine Aktualisierung des Treibers git. Gibt es nicht! Aber es gibt ein “Snow Leopard Compatibility Upgrade”. Dieses Upgrade muss man einspielen, nachdem man den Treiber installiert hat.
Also gleich mal ausprobiert. Den Treiber herunter geladen und ausgeführt. Dieser möchte dann gerne die Rosetta Umgebung installiert habe, was ich auch gestattete. Nun schnell das Upgrade drauf. Dieses biegt nur ein paar Pfadangaben um. Ich denke, dass das Laden des Installers ungefähr 99% der Gesamtzeit in Anspruch genommen hat.
Anschliessen kann ich jetzt auch wieder den originalen Oki Treiber für den Drucker verwenden. Ich konnte aber noch keinen gravierenden Unterschied zum standard Postscript Treiber erkennen. Nur, dass man jetzt im Treiber die Speichergöße des Druckers auswählen kann. Vielleicht werden die Daten dann speicheroptimierter übertragen. Mal im Auge behalten.
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