Jul 14 2010

Mach mal das Licht an

In der letzten Woche konnte ich mir vemehrt den berühmten Beach-Ball von OS X ansehen. Jedes Mal, wenn ich den Finder aufrief, sah ich nur noch Regenbogenfarben und nichts passierte. Nach der Ursache gegoogelt, wurde ich darauf gestoßen, doch mal die Festplatte zu überprüfen. Also schnell das Festplattendienstprogramm angeschmissen. Leider war das Ergebnis nicht wie erhofft. Repariert werden konnte nichts. Mir wurde nur eine Formatierung und Neuinstallation empfohlen.

Kein größeres Problem, dachte ich. Ich nutze ja Time Machine und so habe ich mal wieder ein aufgeräumtes System. So weit, so gut. Leider musste ich feststellen, dass mir in iPhoto trotz Backup ca 300 Fotos verloren gegangen sind.

Ich hatte noch nie viel Vertrauen in die “Datenbank” von iPhoto und konnte in letzter Zeit auch deutliche Performanceschwächen feststellen. Das war’s dann für iPhoto!

Schon seit einiger Zeit wollte ich auf Adobe Photoshop Lightroom 3 umsteigen. Ich habe sogar schon das passende Buch von Scott Kelby “Scott Kelbys Lightroom 2 für digitale Fotografie” (im Oktober erscheint auch “Scott Kelbys Lightroom 3 für digitale Fotografie“)  geschenkt bekommen. Dennoch habe ich vor dieser Anschaffung zurückgeschreckt. Nicht zuletzt, weil ja Lightroom 3 kurz vor der Veröffentlichung stand.

So nun ist es aber bestellt und ich mache gerade die ersten Gehversuche mit der 30 Tage Testversion, die man kostenlos bei Adobe herunterladen kann. Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tipps für einen Anfänger. Ich bin für jede Hilfe dankbar!


Jan 29 2010

DS210j mit TimeMachine auf USB Platte

Ich habe noch eine Ergänzung zu meinem Artikel “Time Machine Backup auf NAS“.

Ich musste die DS210j neu starten. Nach dem Neustart meckerte TimeMachine, dass das Backup Device nicht gefunden werden konnte. Eine kurze Recherche zeigte auch schnell den Grund. In der Synology Konfiguration unter “Gemeinsame Dateien -> Win/Mac OS” war unter “Apple Talk” das Feld “Time Machine” leer.

Nachdem ich dort wieder “usbshare1″ ausgewählt hatte, konnte TimeMachine auch wieder arbeiten. Das Verhalten ist wohl kein Bug und auch nachvollziehbar. Es ist ja nicht gewährleistet, dass immer die gleiche Platte an der Synology hängt. Das könnte zur Folge haben, dass unbeabsichtigt Daten überschrieben werden. Die gleiche Situation sollte eigentlich auch auftreten, wenn die Platte abgezogen und wieder neu angeschlossen wird. Das habe ich aber noch nicht getestet.


Jan 19 2010

Time Machine Backup auf NAS

Ich hatte bisher immer eine 500GB USB Platte auf meinem Schreibtisch stehen, auf der mehr oder weniger regelmäßig ein Time Machine Backup durchgeführt wurde. Da mir das Surren der Platte auf den Nerv ging, war sie nämlich meist ausgeschaltet. Außerdem belegte sie immer einen USB Port, den ich eigentlich nicht frei hatte.

Mit meinem Synology Disk Station DS210J soll ja auch Time Machine unterstützt werden. Ich war mir nur nicht sicher, was das genau zu bedeuten hatte. Also habe ich die Platte genommen und als externe USB Platte an das NAS gesteckt. Ich war davon ausgegangen, dass ich die Time Machine Partition witer verwenden konnte, aber ich musste die Platte zuerst neu formatieren. Ich habe dazu das Synology Native Format gewählt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Nach dem Formatieren wurde mir die Platte unter den gemeinsamen Ordnern als “usbshare1″ angezeigt. Sie war also verwendbar. Ich hätte sie gerne in timemachine umbenannt, aber das scheint bei externen Platten nicht möglich zu sein. (Vielleicht findet sich noch eine Möglichkeit über die Shell)

Nun musste noch ein User angelegt werden, denn es soll ja nicht jeder auf der Platte rumnudeln. Auch ich nicht – aus versehen ;) Ein weiterer Nachteil bei einer externen Platte ist, dass man kein Quota für den User anlegen kann. Ist aber zu verschmerzen.

Und nun kommt der Clou. Auf der Synology muss man unter “Gemeinsame Dateien -> Win/Mac OS” im Bereich Apple Talk ein Volume für das Time Machine Backup angeben.

SynologyTimeMachine

Jetzt wird nämlich der angegebene Share in den Time Machine Einstellung auf dem Mac direkt mit angezeigt.

timemachineselect

Und das auch ohne im Terminal den Command

defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

abzusetzen. Jetzt wird man noch nach dem User und dem Passwort gefragt, und dann kann es losgehen. Gut, das initiale Backup hat per 100Mbit für ca. 100GB Daten knapp acht Stunden gedauert, aber im laufenden Betrieb ist der Durchsatz ok. Und es ist wieder schön ruhig auf dem Schreibtisch!


Sep 7 2009

Weiße Katze zugelaufen

Wegen anfänglicher “Angst” es könnte schwierig werden aufgrund von Lieferschwierigkeiten ein Exemplar zu ergattern, hatte ich mir Snow Leopard direkt bei Apple bestellt, sobald es im Apple-Store verfügbar war. Nun hatte ich die Snow Leopard DVD schon seit dem 31.08. auf dem Schreibtisch liegen. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen wollte ich aber noch ein wenig abwarten, bevor ich mich an das Upgrade wagte.

Insbesondere wollte ich sicher gehen, ob meine Applikationen unter 10.6 noch lauffähig sind. Dabei hatte ich ein besonderes Augenmerk auf die Banking Software BankX.

Am Wochenende war es dann jedoch soweit. Ich konnte meine Neugier nicht länger zügeln, und hatte auch keine Berichte über größere Schwierigkeiten finden können.

Also: Bei laufendem System DVD rein und Doppelklick auf das Installationsicon. Wollen sie wirklich installieren? Ja! Akzeptieren sie die Lizenzbedingungen? Ja! Wählen sie das Ziellaufwerk! – Wo ist meine Platte??????  Auswahlliste öffnen: An dem Laufwerk “Macintosh HD” prangt ein gelbes Achtung-Symbol, welches mir anzeigt, das Laufwerk nicht die erforderliche GUI-Partitionstabelle enthält, sondern noch die veraltete Apple-Partitionstabelle.

Das bedeutete, dass ich die Platte neu partitionieren musste, was gleichzeitiges Löschen aller Daten bedeutet. Das ist natürlich eine heikle Angelegenheit. Daher entschied ich mich für die “mit Netz und Doppeltem Boden” Version.
Neben dem eh schon vorhandenen Time Machine Backup machte ich mit Carbon Copy Cloner eine Kopie auf eine externe USB Platte. Man weiß ja nie! Das bedeutete erst einmal 1,5 Stunden warten.

Nachdem die Kopie erfolgreich erstellt wurde (den testweisen Boot von der Platte habe ich mir gespart), habe ich den Mac von der Snow Leopard DVD gestartet, aus dem Installationsmenü das Festplattendienstprogramm gestartet und die Betriebssystemplatte neu partitioniert. Zitter ….

Nach der Partitionierung habe ich ganz konservativ die ganze Platte aus dem Time Machine Backup wiederhergestellt. Dauerte fast drei Stunden!

Nun wieder zurück zum Anfang: Bei laufendem System DVD rein und Doppelklick auf das Installationsicon. Wollen sie wirklich installieren? Ja! Akzeptieren sie ….

Und siehe da, nun stand mir auch die Macintosh HD zur Auswahl! Dann musste ich wiederum eine Stunde warten (solange dauert die Installation) und dann hatte der Leopard endlich sein weißes Kleid übergezogen.

Nach den ersten Tagen unter Snow Leopard konnte ich für mich erst ein Problem ausmachen. Mein OKI B430dn Drucker funktionierte nicht mehr. Alle benötigten Dateien aus dem /Library Ordner waren verschwunden. Auch die hier angebotene Lösung funktioniert für mich nicht. Also werde ich den Drucker vorerst mit dem “Allgemeiner PostScript-Drucker”-Treiber verwenden. Ich hoffe, dass OKI den passenden Treiber schnell nachliefert!